Die Psychologie der Emotionen

Mini-Meditationen

Es ist wissenschaftlich vielfach belegt, dass Meditationen und Achtsamkeitstrainings sehr vorteilhaft auf unser Gefühlsleben wirken können. Wegweisend auf diesem Gebiet sind die Forschungsergebnisse des Neuropsychologen Richard Davidson, der zeigen konnte, wie sich durch Meditation und MBSR Gehirnstrukturen verändern, die an der Entstehung von Emotionen beteiligt sind. Hier kommt nun die Lösung für alle, die zwar schon mit dem Gedanken gespielt haben, es selber einmal auszuprobieren, sich bisher aber nicht getraut oder nicht die Zeit dazu gefunden haben: die Mini-Meditationen von Ulrich Hoffmann, erschienen bei argon Hörbuch.

Ob in der U-Bahn, in einer ruhigen Minute im Büro oder abends vor dem Zubettgehen – die vorgestellten Meditationen dauern nur wenige Minuten und können deshalb ohne großen Aufwand in den Alltag eingebaut werden. Man konzentriert sich auf die eigene Atmung, die Geräusche oder Objekte im unmittelbaren Umfeld, auf die eigenen Gedanken oder auf Bilder, die man vor seinem inneren Auge entstehen lässt. Das Ziel ist immer, belastende Grübeleien abzustellen und das Hier und Jetzt zu fokussieren. Mit ein wenig Anleitung und Übung ist das gar nicht so schwer. Die erfrischende Vorlesestimme von Ralph Caspers tut ihr übriges. Meine persönlichen Favoriten: die Berg-Meditation und die Adler-Meditation.


Hoffmann, U. (2015): Mini-Meditationen. Berlin: argon Hörbuch

Davidson R. & Begley, S. (2012): Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. München: arkana

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