Klasse Infografik – danke dafür.

Einen kleinen Anstoß möchte ich gerne noch hier platzieren – und zwar ein generelles „Umdenken“ bei, bzw. eine „Neubewertung“ von Prüfungsangst. Ist es nämlich „nur“ ein Zustand gestiegener Nervosität und „noch keine“ lähmende Prüfungsangst, die zu Blackouts oder anderen Kontrollverlusten führt, so mag sich das zwar unangenehm anfühlen, tatsächlich ist es aber ein absolut erstrebenswerter Zustand.

Denn: in diesem leichten Angstzustand schaltet das Gehirn in den „Hallo, wach“-Modus, wie neurologische Studien belegen. Es werden gewisse Botenstoffe ausgeschüttet, die dazu führen, dass der Körper hellwach ist, um die Gefahren, die der Angstzustand ankündigt, bewältigen zu können. Das bedeutet, dass das Konzentrationsvermögen im Zustand der Prüfungsangst drastisch ansteigt, weshalb solche Nervosität eigentlich ein erstrebenswerter Zustand ist. Bevor es aber zu ausschweifend wird, hier ein Blogartikel, den ich vor diesem Hintergrund dazu verfasst habe, falls es jemanden hier interessiert: https://ausbilderschein24.de/ausbildereignungspruefung-pruefungsangst/

Insofern glaube ich sogar, dass diese leichte Form der Prüfungsangst etwas ist, das bei weitaus mehr als den 42% vorkommt. Wer allerdings nicht von der Sorge getrieben ist, in der Prüfung zu versagen, nimmt dieses Gefühl nur möglicherweise komplett anders wahr?

Herzliche Grüße

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